Steinigt mich,
aber ich denke da ist das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen.
Natürlich hätte er melden MÜSSEN, man sollte da aber nicht vorverurteilen.
Für mich sieht es so aus als hätte er nicht aus Unwissenheit oder Dummheit nicht (
noch nicht) gemeldet. Schaut euch doch mal die Döschen und Schächtelchen an. In jedem "Gefäß" gibt es die verschiedensten Fundstücke. Ich sehe z.B. Scherben, Alureste, Muschel, Knochen usw etc. Wenn das ein Bauer ist und er hat jeweils die Funde eines Feldes in einem Behälter, so ist das für mich der Anfang allen Meldens, wenn auch ungeschickt gehändelt, gemacht.
Jemand der für die Vitrine "sammelt" packt Münzen zu Münzen und soweiter und sofort.
Was ist wenn er einfach noch nicht dazu gekommen ist alles sauber zu listen?
Die Sachen sehen auch nicht gerade gereinigt aus. Nicht mal die Münzen in einigen Behältern. Wenn ich keine Ahnung habe so will ich wohl trotzdem wissen was ich habe und gehe zur Not mit Schmirgelpapier an die Sachen. (hatten wir alles schon)
Das sehe ich nicht.

Ich sehe hier nicht den fanatischen (Vitrinen)-Sammler. Klar hätte er melden müssen, aber mir sieht es
noch nach einem lieben Nachbarn aus, der übereifrig für ihn gemeldet hat. Neid, Missgunst, was auch immer.
Also bitte lasst uns nicht den ersten Stein werfen.
meint
Michael
P.S. Nachtrag:
Ich habe erst jetzt den weiteren Bericht (link am Ende der Seite) gelesen und in dem steht das er in den Wäldern und Fluren unterwegs war. Habe mir auf dem Bayern-Viewer die eingezeichneten Bodendenkmäler rund um Harburg angesehen und muss sagen das er da wohl doch u.U. nicht legal unterwegs war. Trotzdem wundert mich die Art der Aufbewahrung und den Zustand der Funde.
Michael um 17:59