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Autor Thema: Fundbestimmung in öffentlichen Foren  (Gelesen 898 mal)
Teddy
Bursche
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Beiträge: 2


« am: 24. Oktober 2009, 19:15:28 »

Ich hätte da mal ein/zwei Fragen an Chabbs , wenns denn erlaubt ist .

Was denkst Du eigentlich , wieviel Prozent der User in den bekannten,offenen Foren mit Genehmigung zur Nachforschung unterwegs sind ?
Umfragen können wir dazu wohl besser weglassen .
Was denkst Du , wem Du mit Deinen Fundbestimmungen in diversen öffentlichen Foren am meisten weiterhilfst ?
Was willst Du mit Deinen Aussagen erreichen , wenn Du Deinen verhassten Schwarzsuchern die perfekte Bestimmungshilfe lieferst ?
Denke mal drüber nach Bjoern .

Gruss vom Caddy/Teddyn
« Letzte Änderung: 26. Oktober 2009, 14:42:45 von nobody » Gespeichert
Lojoer
Erzherzog
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Beiträge: 4224



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« Antworten #1 am: 24. Oktober 2009, 19:59:32 »

Hi Caddy/Teddy,
diese Fragen speziell an Chabbs zu stellen, halte ich für nicht ganz fair, betreffern sie doch einige hier im Forum, die intensiv mit den Archäoloen zusammenarbeiten.
Das bestimmen von Funden in entsprechenden Foren ist in der Tat ein zweischeidiges Schwert. Auf der einen Seite liefert man z.T. tatsächlich Suchern ohne Genehmigung eine gute Bestimmungshilfe, auf der anderen Seite ist es aber auch die einzige Möglichkeit diesen Personenkreis und auch Neueinsteiger zu erreichen und zu versuchen diese im Sinne der Denkmalpflege zu beeinflussen.
Das dies bei einem Großteil funktioniert zeigt sich immer wieder, wobei es natürlich auch hartleibige gibt und auch solche die massiv an einer Zusammenarbeit (von Seiten der Archäologie) gehindert werden. Letzters dürfen wir, bei allem Schimpfen auf illegale Sondengänger, nämlich nicht vergessen.
Also kurzgesagt die Archäologen haben keine Möglichkeit ungenehmigte Sondengänger zu erreichen, wir hier haben diese. Die Fundbestimmung von Fuden ist dabei zweitrangig.
PS. Soviel ich weiß wurde die Fundstelle beim Harzhorn nur dadurch bekannt, dass die Finder in einem Forum auf die Bedeutung ihrer Funde hingewiesen und entsprechend beeinflusst wurden sich mit den Archäologen in Verbindung zu setzten.
Gruß Jörg
 
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Teddy
Bursche
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Beiträge: 2


« Antworten #2 am: 24. Oktober 2009, 20:26:02 »

Hallo Jörg , lass uns nicht wieder zurückrudern . Deine Beispiele sind mir bekannt , eine Zusammenarbeit mit den Ämtern ist gerade am wachsen .
Mir gehts nur darum , das Chabbs meine Fragen beantwortet .

Gruss Caddy
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chabbs
Gast
« Antworten #3 am: 24. Oktober 2009, 23:33:57 »

Hey Caddy/Teddy.

Die Frage ist natürlich genehm. Ich denke, dass wenn man alle Foren zusammennimmt, vielleicht ein Anteil von 20 % mit Genehmigung losgeht.

Ich habe mir tatsächlich mal die Frage gestellt: warum "den anderen" dann auch noch Funde bestimmen. Na, aus mehreren Gründen, die alle aufzuführen zu weit führen würde. Nur ich glaube nicht nur an das Schlechte im Menschen, sondern auch an VErnunft. Ich hoffe, dadurch dass man dem Finder eines hist. sehr bedeutenden Stücks auch klarmachen kann, was für ein Stück Geschichte er da gerade in den Händen hält. Tatsächlich haben danach schon ein paar Leute, vielleicht zwei oder drei, gesagt: "Hey, so einen tollen Fund. Ich melde den jetzt."

Zum anderen sind meine Bestimmungen bestimmt nicht perfekt. Wenn jemand ein tolles Stück in den Händen hält, wird er vielleicht mehr wissen wollen und sich tatsächlich mal an die Archäologen weden. Andere Bestimmungen halte ich bewusst vage, auch wenn ich es genauer könnte, aus ebenjenem Grund. Manche Sachen sind eben genauer einzugrenzen als "15.-16. Jhdt." zwinker Da sie die genaue Antwort mit Zeichnungen etc. pp dann aber bei einer guten Zusammenarbeit mit ihrer Geschichtspflege problemlos bekommen können... nicht mein Problem.

Ich bin ja viel in den Foren unterwegs... es wäre doch zu schade, wenn allzuviele Brakteaten als Aluschrott im Müll landen wurden, oder? Dann lieber noch in einer Sammlung, die irgendwann mal bei einer HD beschlagnahmt wird, als auf der Müllkippe narr narr So, für den Satz werde ich jetzt zerissen... er war aber trotzdem nicht ganz ernst gemeint.

Ein letzter Grund mag sein, dass einige leider noch keine Möglichkeit haben mit ihren Ämtern zusammenzuarbeiten. Da diese das Hobby aber trotzdem ausüben werden (das zeigt die Erfahrung, dann posten sie sonst eben Gartenfunde, meinst Du nicht auch, Caddy?), finde ich es fair, ihnen zu ermöglichen, ihre "Sammlung" für Fragen der Lokalgeschichte eben doch so weit sauber zu führen, dass wenn es mal eine Liberalisierung gibt, diese auch problemlos melden zu können. Vielleicht- jaja, wieder das Gute im Menschen...- werden diese dann ja auch dazu gebracht, den historischen Wert ihre Funde zu erkennen, und dafür zu kämpfen, endlich ordentlich und allgemeinverträglich, ihr Zeug melden zu dürfen!




Liebe Grüße
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masterTHief
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Beiträge: 148



« Antworten #4 am: 25. Oktober 2009, 10:26:05 »

...und dafür zu kämpfen, endlich ordentlich und allgemeinverträglich, ihr Zeug melden zu dürfen!

Hallo chabbs,

weise gesprochen!

masterTHief
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« Antworten #5 am: 26. Oktober 2009, 12:58:27 »

Daumen hoch chabbs  Super

Dem ist nichts mehr hinzufügen!!!

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nobody
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« Antworten #6 am: 26. Oktober 2009, 14:43:22 »

Ich habe mal den Titel geändert in "Fundbestimmung in öffentlichen Foren"
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Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende
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