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Autor Thema: Sondeln in Deutschland ohne Genehmigung ?? Teil II  (Gelesen 6818 mal)
Belenos
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« Antworten #30 am: 16. Oktober 2009, 07:32:45 »

Hallo Michael,

bitte keine andere Baustelle aufmachen. In vielen Ländern muss der Grundstückseigentümer die Grabung bezahlen - nennt sich Verursacherprinzip.

Der Grundstückseigentümer muss nichts unterschreiben, er kann, wenn er will.

In den regalfreien Ländern wird eine Entschädigung bezahlt, siehe das Urteil des OVG Düsseldorf oder lies doch mal im Schatzsucher Magazin unsere beiden Berichte zum Landwirt Beßler, der für die Funde aus einem fränkischen Gräberfeld (vom Amt ausgegraben) 60.000 Euro bekommen hat.

Viele Grüße

Walter
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Belenos
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« Antworten #31 am: 16. Oktober 2009, 07:41:24 »


Wenn man etwas erreichen will, braucht man tausende SG. Mit nur wenigen SG an Bord kann man es auch gleich sein lassen. Deshalb ja mein Vorschlag, die Forderung so zu formulieren, dass sie auch von der Masse der SG getragen werden kann und der DS trotzdem im Vordergrund steht (sonst hat man ja keine schlüssigen Argumente).

Wenn Du gern eine "dänische Kultur" in Deutschland etablieren willst, musst Du das auch zulassen. Die Bevölkerung aus archäologischen Belangen auszugrenzen ist der falsche Weg. In England sieht man doch deutlich das stetig wachsende Interesse der Sucher und der Bevölkerung am archäologischen Gehalt der Funde. Da sind die Sucher nämlich nicht das Gepäck auf dem Schlitten, sondern ein Teil der Zugtiere...

Gruss Micha

Hallo Micha,

zum Teil 1:

So geht das nicht. Die SG ohne NFG treten in keinen Verband ein, dazu haben die viel zu viel Angst ihre Personalien bei einem Verein auflisten zu lassen. Daran ist der DBVS, SDI und VDSH schon gescheitert und DIGS hat es bis zur Vereinsstufe erst garnicht geschafft. Ein Verband kann nur aus SG mit NFG bestehen, aber er muss dafür sorgen, dass auch in den BL in denen keine NFG erteilt werden, diese Praxis aufhört.

Zum Teil 2:

So ist es. Die englische Rubbelloslotterie will alleine in den nächsten 4 Jahren 10 Millarden Pfund für Öffentlichkeitsarbeiten und Veranstaltungen, Ausstellungen usw. ausgeben um das Interesse am "Nationalen Erbe" zu fördern. Beträge die hierzulande die Denkmalschützer verblassen lassen.

Viele Grüße

Walter
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Lojoer
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« Antworten #32 am: 16. Oktober 2009, 10:10:25 »

Hallo Walter,
Du schreibst
Die SG ohne NFG treten in keinen Verband ein, dazu haben die viel zu viel Angst ihre Personalien bei einem Verein auflisten zu lassen. Daran ist der DBVS, SDI und VDSH schon gescheitert und DIGS hat es bis zur Vereinsstufe erst garnicht geschafft. Ein Verband kann nur aus SG mit NFG bestehen, aber er muss dafür sorgen, dass auch in den BL in denen keine NFG erteilt werden, diese Praxis aufhört.
Welche Kriterien kann ein neuer Verband sich auf die Fahnen schreiben, dass er nicht wie die Aufgeführten ebenfalls scheitert???.
Außerdem ist meines Wissens erfüllen der DBVS und der VDHS als eingetragene e.V. immer noch die Kriterien der Allgemeinnützigkeit und sind somit also nicht gescheitert. Der bei Nichterfüllung der Kriterien wäre der Zusatz e.V., wie auf den Homepages angegeben, sonst nicht mehr zulässig.
Wieso ist dann ein weiterer Verband notwendig, wenn solche schon existieren.

Gruß Jörg
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ThomasSHA
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« Antworten #33 am: 16. Oktober 2009, 10:23:11 »

Nochmals ein Hallo an alle hier und ein neuer Versuch hier um sich richtig unterhalten zu können ohne beleidigt oder gekränkt zu werden.
Ich komme aus BW und habe mich vor ca, 4 Wochen bei dem zuständigen Amt (LDA) gemeldet um eine NFG zu erwerben.
ich bekam jetzt eine Antwort von einem netten Herren, der mich dann auch noch angerufen hat, jaaaa ER hat mich angerufen. Wir haben uns über das Problem des Sonden gehen unterhalten und ich muß sagen er hat mir die Augen geöffnet und mir klar gemacht was für Schäden entstehen können wenn man einfach so darauf los gräbt. Ich bekomme jetzt einen Termin wo man sich trifft.
Ich bekam weder eine Zusage noch eine Absage, aber einer Zusammenarbeit stünde nichts im Wege. Jetzt werde ich mich durch Kurse lernen um Oberflächenfunde deuten zu können (Keramik, Steine, Ziegel, Fosillien ect.).
Mir liegt nicht nur daran mit der Sonde auf einem Acker zu suchen, sondern ich möchte es erreichen mit den Amtsarchäologen eine Zusammenarbeit zu verdienen und ich denke ich bin auf dem richtigen Weg dorthin.

In der Höfflichkeit aber auch in der Ehrlichkeit liegt der Weg zum Erfolg. Ich bin froh darüber helfen zu dürfen die Vergangenheit unserer Kultur und Geschichte erforschen zu dürfen, wenn auch nur in kleinen aber Lehrreichen Schritten.

Mit besten Grüßen aus Baden Württemberg (wo auch das unmögliche zum möglichen werden kann)
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Loenne
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« Antworten #34 am: 16. Oktober 2009, 10:29:03 »

Daran ist der DBVS, SDI und VDSH schon gescheitert und DIGS hat es bis zur Vereinsstufe erst garnicht geschafft.
Das war bei DIGS ja auch nie beabsichtigt. Wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass sich bei DIGS wesentlich mehr Leute anmelden und auch an den Gesprächen teilnehmen. Genau der Gedanke wurde verfolgt. Man kann sich anmelden und Tipps holen, ohne seine Identität preisgeben zu müssen.  Super

Das Verursacherprinzip gibt es bei uns (noch) nicht in der Form.

Gruß
Michael

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Lojoer
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« Antworten #35 am: 16. Oktober 2009, 10:47:28 »

Hallo Thomas
ich bekam jetzt eine Antwort von einem netten Herren, der mich dann auch noch angerufen hat, jaaaa ER hat mich angerufen. Wir haben uns über das Problem des Sonden gehen unterhalten und ich muß sagen er hat mir die Augen geöffnet und mir klar gemacht was für Schäden entstehen können wenn man einfach so darauf los gräbt. Ich bekomme jetzt einen Termin wo man sich trifft.
Ich bekam weder eine Zusage noch eine Absage, aber einer Zusammenarbeit stünde nichts im Wege.
miteinander zu sprechen ist der erste Weg zu erkennen, wo die Problematik der Zusammenarbeit liegt und wie man entsprechende Probleme aus dem Weg räumen kann.
Wer jetzt richtig taktiert und argumentiert, im ersten Schritt des Aufeinanderzugehens nicht zu viel verlangt und erwartet, hat gute Chancen zum Erfolg zu kommen. 
Es wäre schön wenn Du über Deine Erfahrungen weiter berichten könntest.
Gruß Jörg
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ThomasSHA
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« Antworten #36 am: 16. Oktober 2009, 10:51:30 »

Hallo Jörg, danke für deine positive Antwort. Das werde ich auf jeden Fall tun. Der Termin wird vorraussichtlich zum nächsten Freitag sein. Da wird man sich kennen lernen und auch mit anderen austauschen können. Ich erwarte nicht zuviel, aber ich strebe das Miteinander an und dafür werde ich alles tun.
Wenn ich mehr weiß werde ich hier berichten.

MfG Thomas
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ThomasSHA
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« Antworten #37 am: 16. Oktober 2009, 10:55:43 »

Hallo Jörg, du hast eine PN von mir bekommen  Super

MfG Thomas
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Merowech
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« Antworten #38 am: 16. Oktober 2009, 11:00:30 »

Das war bei DIGS ja auch nie beabsichtigt.
Gruß
Michael



Das ist mir aber anderst in Erinnerung.........sorry Michael das ich dir da wiedersprechen muss.
Ich möchte an dieser Stelle nur mal die Ausarbeitungen einer Satzung ins Gedächtniss rufen usw.

Eigentlich Schade die ganze Arbeit umsonst - ich meinte den Vereinsgedanken.
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Grüße    MICHA   Und nutze den Tag - na ja ? - die Nacht auch !  zwinker
Loenne
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« Antworten #39 am: 16. Oktober 2009, 11:07:15 »

Hallo Micha,  winke winke

das stimmt schon, war aber wie gesagt nie der Grundgedanke. Die Vereinsfrage wurde erst sehr sehr viel später gestellt und wie man sieht, ist nichts daraus geworden, weil das Interesse scheinbar nicht sonderlich groß ist. Schade um die Arbeit ist es aber trotzdem.

Gruß
Michael
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« Antworten #40 am: 16. Oktober 2009, 11:10:51 »

Hallo Micha,  winke winke

das stimmt schon, war aber wie gesagt nie der Grundgedanke. Die Vereinsfrage wurde erst sehr sehr viel später gestellt und wie man sieht, ist nichts daraus geworden, weil das Interesse scheinbar nicht sonderlich groß ist. Schade um die Arbeit ist es aber trotzdem.

Gruß
Michael

Wie wahr Michael.
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Archaeos
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« Antworten #41 am: 16. Oktober 2009, 12:19:12 »

...

Hallo Micha,

zum Teil 1:

So geht das nicht. Die SG ohne NFG treten in keinen Verband ein, dazu haben die viel zu viel Angst ihre Personalien bei einem Verein auflisten zu lassen. Daran ist der DBVS, SDI und VDSH schon gescheitert und DIGS hat es bis zur Vereinsstufe erst garnicht geschafft. Ein Verband kann nur aus SG mit NFG bestehen , aber er muss dafür sorgen, dass auch in den BL in denen keine NFG erteilt werden, diese Praxis aufhört.
Im Nachbarland Frankreich gibt es einen Dachverband, in dem über 90 % (wohl eher 95-98 %) der Mitglieder ohne NFG herumlaufen. Boooa Boooa Boooa Ich schätze mal, dieser Dachverband der Sondengänger wird definitiv auf die Schnautze fallen.


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Belenos
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« Antworten #42 am: 16. Oktober 2009, 13:11:06 »

Hallo André,

wieder einer Deiner vergeblichen Versuche die Verhältnisse von Frankreich auf Deutschland zu übertragen. Was in Frankreich geht, das geht in Deutschland eben nicht und umgekehrt.

In Deutschland tritt niemand ohne eine NFG in einen Verein ein, weil er Angst hat, dass die Polizei sich einmal die Mitgliederkartei schnappt. Das ist zwar oberhirnissig, aber die illegalen SG denken so.

Viele Grüße

Walter
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Belenos
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« Antworten #43 am: 16. Oktober 2009, 13:17:16 »


Welche Kriterien kann ein neuer Verband sich auf die Fahnen schreiben, dass er nicht wie die Aufgeführten ebenfalls scheitert???.
Außerdem ist meines Wissens erfüllen der DBVS und der VDHS als eingetragene e.V. immer noch die Kriterien der Allgemeinnützigkeit und sind somit also nicht gescheitert. Der bei Nichterfüllung der Kriterien wäre der Zusatz e.V., wie auf den Homepages angegeben, sonst nicht mehr zulässig.
Wieso ist dann ein weiterer Verband notwendig, wenn solche schon existieren.

Gruß Jörg
[/quote]

Hallo Jörg,

die beiden Vereine sind nur noch Karteileichen im Registergericht. Frag' mal, wer Mitglied ist im DBVS und wann es dort die letzte Mitgliederversammlung mit Neuwahlen gab, bein VDSH jedenfalls seit seiner Gründung keine.

Die Ziele vom VDSH sind ja in Ordnung, aber Beitrittswillige die beitreten wollten, bekamen ja noch nicht einmal eine Antwort auf ihre Anfrage.

Viele Grüße

Walter
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« Antworten #44 am: 25. Oktober 2009, 18:28:17 »

Hallo Jürgen,

könnte die Diskussion mit den Forschungsgrabungen mal ausgelagert werden?

Die haben mit dem Thema nichts zu tun.

Vielen Dank

Walter

Es gibt zwei weitere Threads:
1. Frage an chabbs
2. Forschungsgrabung/Notgrabung

Jürgen
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2009, 20:18:51 von Pfälzer » Gespeichert
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« Antworten #45 am: 06. Januar 2010, 13:53:05 »

. Jetzt werde ich mich .durch Kurse lernen um Oberflächenfunde deuten zu können (Keramik, Steine, Ziegel, Fosillien ect).
in der Höfflichkeit aber auch in der Ehrlichkeit liegt der Weg zum Erfolg. Ich bin froh darüber helfen zu dürfen die Vergangenheit unserer Kultur und Geschichte erforschen zu dürfen, wenn auch nur in kleinen aber Lehrreichen Schritten.

Mit besten Grüßen aus Baden Württemberg (wo auch das unmögliche zum möglichen werden kann)

hi. ich teile deine meinung-- und handle ebenso.. meine frage ist: kannst du mir nen link zu o.a. kursen geben..
habe hier und anderswo schon vergeblich gesucht...
danke

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« Antworten #46 am: 19. April 2011, 22:00:53 »

also als neuling hier im forum bin ich echt begeistert.
im originalthread "Sondeln in Deutschland ohne Genehmigung ??" hat man sich 37 seiten lang gegenseitig die "birne eingeschlagen" und in dem folgethread hier geht es nun einigermassen gestittet zu, aber der tenor ist der selbe.

gibt es eigentlich eine antwort auf die frage des threaderstellers ? muss gestehen, dass ich irgendwann nach pöbelpost 47 aufgehört habe weiter zu lesen.
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« Antworten #47 am: 20. April 2011, 12:52:19 »

Der DBVS existiert seit Jahren nicht mehr. Grund: Man hat erkannt, dass man nichts bewegen kann und sich 80% der Zeit damit beschäftigen musste anwaltliche Schreiben aus den eigenen Reihen (neidische Sondengänger) abzuwehren.
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