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Autor Thema: Tesoro Amigo II: nichts als Gezwitscher  (Gelesen 912 mal)
Archaeos
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« am: 12. Dezember 2008, 15:15:36 »

Hallo,
Heute vormittag war ich beruflich raus auf eine Notausgrabung. Da ich meinen Uraltdetektor nicht dabei hatte, musste ich mit meinem quasi pfuschneuen Amigo II vorlieb nehmen. Als ich das Gerät einschaltete, zwitscherte es heftig los und ließ nicht mehr beruhigen. Ich mußte es zurück zum Auto bringen und gegen den Compadre austauschen. Auch dieser hatte etliche Fehlsignale und lief recht unruhig, war aber brauchbar. Zurück im Büro habe ich die Batteriespannung des Amigo überprüft (war OK, 9.1 Volt). Auf dem Parkplatz vor dem Büro zwitscherte der Amigo immer noch ein wenig, aber weniger heftig. Im Büro selbst war er dann total ruhig.
Ähnliche Erfahrungen mit zwitschernden Tesoros habe ich schon mehrere in der Vergangenheit gemacht:
- Um 1996 spielte mein Silver Sabre Plus (Jahrgang 1989) ohne ersichtlichen Grund völlig verrückt, um sich kurze Zeit darauf an der gleichen Stelle plötzlich zu beruhigen.
- 2003 spielten sowohl mein Laser Powermax 3 wie auch mein erster Amigo II völlig verrückt. Zwitschern und gackern ohne Ende! Das ganze spielte sich in einem Vorgarten einer Wohnsiedlung ab. Beide Geräte waren zu 100 % unbrauchbar an der Stelle. Sie zwitscherten auch, wenn die Spule nicht gegen den Boden gerichtet war.
- 2005 bei der Suche nach einem verloren gegangenen Gegenstand fing mein Eldorado umax mit zwitschern an, als ich mich dem Bahndamm näherte. Als ich mich entfernte, nahm das Zwitschern ab.

1996 befand sich eine elektrifizierte Bahntrasse in etwa 150 Meter Entfernung. 2003 befand ich mich unweit des Bürgersteigs. Vielleicht verlief dort eine unterirdische Leitung, welche die Störung beider (!) Tesoro Geräte verursachte??? 2005 war ich knapp 20 Meter von einer E-Bahntrasse entfernt. Heute waren nur unterirdische Fernleitungen von Gas und Wasser in der Nähe. Normalerweise verlaufen in den Gräben der Leitungen auch Kabel ... NB 1: Unter Hochspannungsleitungen habe ich nie Störungen bei meinen Tesoros feststellen können. NB 2: Das Zwitschern oder Gackern ist weder auf eine lose Masseverbindung zurückzuführen, noch auf ein Spulenkabel, das über der Spule herumwackelte.

Auch wenn einer meiner Kollegen auf den Compadre (baugleich mit Amigo II) schwört, so habe ich persönlich die Nase voll von Tesoro Geräten. 
André
 

   
   
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nobody
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« Antworten #1 am: 12. Dezember 2008, 15:46:05 »

Hi André,
wenn du mit sowas Probleme hast, kann ich dir empfehlen:
Whites MXT und XP GMP. Minelab so da auch wenig Probleme machen.
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Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende
Archaeos
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« Antworten #2 am: 12. Dezember 2008, 16:14:49 »

Danke für den Tipp. Aber mein Uralt-TR-Detektor ist für archäologische Fund/Ausgrabungsstellen wesentlich besser geeignet, weil er, anders als die modernen Geräte, kleine Buntmetallteile in unmittelbarer Nähe zu Eisengegenständen nicht übersieht. Dann macht man einmal eine Ausnahme, greift zum Motion Gerät und ist "angeschmiert". Weil die alten TR Geräte in dieser Hinsicht unerreicht sind, werden sie von Spezialisten, welche ansonsten Minelab's usw. benutzen, immer noch mit Eisennägeln verseuchten Stellen eingesetzt. Siehe:  http://members6.boardhost.com/classicdetector/index.html  (Schau dort unter Compass Yukon 77, oder Compass Coinhustler nach)
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undertaker
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« Antworten #3 am: 12. Dezember 2008, 18:55:44 »

Hallo,

hatte vor einigen Jahren mit meinem Sov. ein ähnliches Problem. Gerät kalt, Musikorgel grrrrr und je länger es eingeschaltet war, um so ruhiger wurde er. Minelab hat dann eine defekten A/D (oder D/A?) es Ursache festgestellt. Das ganze wurde noch durch eine feuchtigkeitsempfindliche Spule verstärkt irre
Bei den derzeitigen Temperaturen könnte es sich um einen thermischen Fehler handel. Man kann versuchen das Bauteil mit Kältespray zu lokalisieren.

Viel Glück

Undertaker
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Gut Fund

Undertaker
Andy
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« Antworten #4 am: 12. Dezember 2008, 20:09:05 »

Hallo,
mir ging das mit meinem Eldorado auch so, da war ich noch ziemlicher Anfänger;
er fing einfach zu spinnen an, war nicht mal ne Hochspannung oder Ähnliches in der Nähe
-ich hab ihn zum Händler geschickt, der hat natürlich nix gefunden, ist dann mit dem Eldo
nicht mehr vorgekommen, seit ein paar Jahren hab ich den Lobo, der hatte das noch nie.
Gruß
Andy
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Carolus Rex
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« Antworten #5 am: 13. Dezember 2008, 14:37:28 »

Hi André

Schön mal wieder was von dir zu hören.

Das Problem hatte ich mit dem DFX.
Dem war´s einfach zu kalt.

Hatte dann im Auto das Gebläse in den Batterieschacht blasen lassen.
Dann war´s gut.
Seither achte ich immer darauf, dass meine Geräte nicht so kalt werden.

Gruß CR
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Archaeos
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« Antworten #6 am: 13. Dezember 2008, 22:24:44 »

Hallo,
Geräte welche bereits um + 2-3 °C wegen "Kälte" zu spinnen anfangen, das darf doch nicht wahr sein!.  besorgt besorgt besorgt
Vor etwa 16-18 Jahren waren in Frankreich Tesoros in Verruf geraten, weil sie plötzlich ohne ersichtlichen Grund mit Piepsen und Zwitschern anfingen. Laut dem damaligen Importeur war angeblich eine Fehlkonstruktion an der Fehlfunktion schuld: man schrieb von einem Kondensator der sich auf diese Weise wild entlud. Ob's stimmte oder nicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Ob es niedrige Temperaturen sind, ob es elektromagnetische Störungen sind oder eine Fehlkonstruktion der Elektronik, ich denke ernsthaft daran, mich definitiv von meinen Tesoros (Amigo II und Eldorado micromax) zu trennen. Sie sind einfach zu unverlässig.
Danke für die Hinweise.
André
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