Hallo Veneter,
genaugenommen meinen wir beide das gleiche.
Ein Ziel der Archäologie oder der arch. Denkmalpflege ist ja sicher, dem
Staatsbürger (der das mit seinen Steuern zahlt) ein Bild der antiken Welt zu geben.
Wer "nur" mit der Sonde unterwegs ist wie ich, für den reduziert sich das Bilod eben
auf Kleinfunde aus Nichteisenmetallen; stimmt.
Wer ohne Metallsonde in Lehmböden forscht, wie unsere hiesigen Amtsarchäologen,
wird zwar Scherben finden aber wenig Kleinmetall.
Das eine ist so gut oder so schlecht wie das andere.
Seit Heisenberg wissen wir, dass der Beobachter sogar das Experiment beeinflusst.
Ich (ein Laie) schaue gerne mal über meinen Spulenrand hinaus.
Die Amtsarchäologen (die Profis) könnte auch mal über ihren geschulten Blick hinausschauen.
Ziel einer Stichprobe ist es, Rückschluß auf eine Grundgesamtheit zu ziehen (so habe
ich es mal in der Statistik gelernt) und da erwarte ich als zahlender Staatsbürger von den Profis
schlicht und einfach etwas mehr.

Gruß
