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Autor Thema: Echt oder unecht?  (Gelesen 3242 mal)
Luci Fernatas
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« am: 28. Oktober 2007, 15:00:16 »

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&rd=1&item=270177685325&ssPageName=STRK:MEWA:IT&ih=017

Abgesehen davon, dass der angesetzte Preis ziemlich märchenhaft ist, kommen mir Biedermeier-Ohrringe mit chinesischen Drachen merkwürdig vor.
Wer kann etwas dazu sagen?  winke winke
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stekemest
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« Antworten #1 am: 28. Oktober 2007, 15:35:17 »

So oder so eine ziemlich hässliche Arbeit. Ich kenne mich mit Biedermeier-Zeug nicht aus, aber das ist für mich der übliche pseudo-asiatische Kram, den man überall nachgeworfen bekommt. Ein Chinese würde darüber wohl nur lachen. Undecided
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Merowech
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« Antworten #2 am: 28. Oktober 2007, 15:46:07 »

Laß die Finger weg Luci !
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Grüße    MICHA   Und nutze den Tag - na ja ? - die Nacht auch !  zwinker
Luci Fernatas
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« Antworten #3 am: 28. Oktober 2007, 15:56:48 »

Laß die Finger weg Luci !

Ich hatte auch nicht vor, die Ohrringe zu kaufen.  zwinker
Mir kommt die Auktion nur sehr spanisch vor... Oder um allgemeiner zu fragen: gibt es überhaupt Biedermeierschmuck, der sich an anderen Kulturen orientiert? Das widerspricht doch dem Stil vollkommen, oder?
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Merowech
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« Antworten #4 am: 28. Oktober 2007, 16:07:29 »

Laß die Finger weg Luci !

Ich hatte auch nicht vor, die Ohrringe zu kaufen.  zwinker
Mir kommt die Auktion nur sehr spanisch vor... Oder um allgemeiner zu fragen: gibt es überhaupt Biedermeierschmuck, der sich an anderen Kulturen orientiert? Das widerspricht doch dem Stil vollkommen, oder?

Absolut richtig .....ist völliger Quatsch.
Es gab eine Zeit etwa um 1920-35 wenn ich mich nicht irre da wurde viel asiatische Kunst ( Darstellungen,Ornamente etc. ) verarbeitet.
Das meiste kam seinerseits aus Frankreich.
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Grüße    MICHA   Und nutze den Tag - na ja ? - die Nacht auch !  zwinker
Luci Fernatas
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« Antworten #5 am: 28. Oktober 2007, 16:13:06 »

Absolut richtig .....ist völliger Quatsch.
Es gab eine Zeit etwa um 1920-35 wenn ich mich nicht irre da wurde viel asiatische Kunst ( Darstellungen,Ornamente etc. ) verarbeitet.
Das meiste kam seinerseits aus Frankreich.
idee Stimmt. Mir fällt gerade ein, dass ich einen Silberring aus der Zeit besitze, auf dem ein chinesisches Symbol dargestellt ist (dazu gab es hier auch einen Thread). Aber mit den Ohrringen hat mein Ring gar nichts gemein...


Edit: Der Link zu meinem Ring http://www.sucherforum.de/smf/index.php/topic,20347.msg113135.html#msg113135
« Letzte Änderung: 28. Oktober 2007, 16:18:50 von Luci Fernatas » Gespeichert
stekemest
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« Antworten #6 am: 28. Oktober 2007, 17:07:43 »

Zitat
Es gab eine Zeit etwa um 1920-35 wenn ich mich nicht irre da wurde viel asiatische Kunst ( Darstellungen,Ornamente etc. ) verarbeitet.
Das meiste kam seinerseits aus Frankreich.

Das ist der Japonismus, anzusiedeln Mitte bis Ende 19. Jh. In dieser Zeit entstanden u.a. französische Kopien von Hokusai. Grund: Beginn der sogenannten Bakumatsu-Zeit, in der Japan sich dem Westen hin nach über 200 Jahren wieder öffnete.

gruß, stekemest
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Merowech
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« Antworten #7 am: 28. Oktober 2007, 17:20:28 »

Zitat
Es gab eine Zeit etwa um 1920-35 wenn ich mich nicht irre da wurde viel asiatische Kunst ( Darstellungen,Ornamente etc. ) verarbeitet.
Das meiste kam seinerseits aus Frankreich.

Das ist der Japonismus, anzusiedeln Mitte bis Ende 19. Jh. In dieser Zeit entstanden u.a. französische Kopien von Hokusai. Grund: Beginn der sogenannten Bakumatsu-Zeit, in der Japan sich dem Westen hin nach über 200 Jahren wieder öffnete.

gruß, stekemest

oder Chinoise.....so kenne ich es zumindest  zwinker
Wahrscheinlich sind beide Kunststile nahezu parallel gelaufen.
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Grüße    MICHA   Und nutze den Tag - na ja ? - die Nacht auch !  zwinker
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« Antworten #8 am: 28. Oktober 2007, 17:25:19 »

Ja, allgemein wurde der ostasiatische Raum für den Westen im 19. Jahrhundert wieder interessanter. Eine ähnliche "Ostasien-Welle" gab es zuvor schon im 16. Jahrhundert, also immer zu Hoch-Zeiten der Kolonisation. Den umgekehrten Effekt hat man in Asien übrigens auch, z.B. die sogenannten rangaku ("Hollandstudien") in Japan.

Soweit zum kurzen Ausflug in die Geschichte des interkulturellen Austausches. belehr

gruß, stm
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ChristophNRW
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« Antworten #9 am: 28. Oktober 2007, 20:37:01 »

Soweit zum kurzen Ausflug in die Geschichte des interkulturellen Austausches. belehr
gruß, stm

im Volksmund auch Imperialismus genannt  mhh grübel zwinker
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Sprach Abraham zu Bebraham: Ich möchte mal ein Zebra ham.
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« Antworten #10 am: 30. Oktober 2007, 19:59:29 »

Wo wir gerade dabei sind: Interessiert jemanden das Thema? Ich könnte ein wenig schreiben zum Einfluss der europäischen Kunst in Ostasien und umgekehrt. Gehört aber nur noch im weitesten Sinne zur Forenthematik. zwinker
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Luci Fernatas
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« Antworten #11 am: 31. Oktober 2007, 16:40:06 »

Wo wir gerade dabei sind: Interessiert jemanden das Thema? Ich könnte ein wenig schreiben zum Einfluss der europäischen Kunst in Ostasien und umgekehrt. Gehört aber nur noch im weitesten Sinne zur Forenthematik. zwinker
Mich interessiert das!  winke winke
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