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Autor Thema: Vorsicht - möglicherweise schädlicher Beitrag!!! Münzfunde werden verhökert!  (Gelesen 8548 mal)
Ferency
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« am: 01. Februar 2006, 14:22:06 »

Gleich eine Warnung vorweg. Alle, die hier http://www.sucherforum.de/smf/index.php?topic=14986.0 besonders empfindlich reagiert haben, dürfen den Dateianhang auf KEINEN FALL ansehen. Das gilt für alle Sucher, die Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem, speziell mit dem Herzen oder dem Schatzregal haben. Auf keinen Fall sollten diesen Anhang Leute aus Sachsen sowie aus Luxemburg ansehen. Es könnten massive gesundheitliche Probleme auftreten!!!!!!!

Soooo, nach diesen Warnungen weiter im Text: Was sagt ihr denn dazu? Das Angebot wurde in den letzten Tagen wohl an so ziemlich alle Haushalte in Österreich ausgeschickt. Na super: "Zeitzeugen der Geschichte. Bis zu 800 Jahre alt! Original Silbermünzen!..." Und das schon ab 34.95 € Wer hat denn da sooooooo viele davon gefunden.  narr  Uiii, hoffentlich ermittelt nicht bald die Staatsanwalt Sachsen.  Bäääh Vielleicht war's gar ein Hort  Alarm !!!

Und nund seht und staunt:

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Daniel
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« Antworten #1 am: 01. Februar 2006, 14:28:40 »

 Boooa Boooa Boooa
Andere Länder,andere Sitten! irre

Gruß Daniel
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baldur
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« Antworten #2 am: 01. Februar 2006, 14:37:40 »

Wieso andere Länder...? Das gibts bei uns zu Hauf, noch nie was von MDM gehört, die kommen laufend mit solchen "Angeboten".

http://www.mdm.de/shop/action/

und z.B. hier (auch MDM): http://www.historische-muenze.de/shop/action/magazine?nodeid=9109

Die Händleinheller kosten in der Regel im Münzhandel ca. 5 EUR / Stück, die Schillinge des Deutschen Ordens ca. 20-25 EUR - das ist also Abzocke pur!

Ich habe auch nicht die geringste Ahnung warum nicht mit historischen Münzen gehandelt werden sollte. Numismatiker sammeln seid hunderten von Jahren, ebenso lange gibt es den Münzhandel in all seinen Facetten.
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Ferency
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« Antworten #3 am: 01. Februar 2006, 15:10:21 »

Hallo Baldur!

Ich hab' ja auch mit diesem Angebot kein Problem, nur mit den politisch und sonstig 100000 % Korrekten, die vor allem in unserem Lieblingsnachbarland besonders gut zu gedeihen scheinen. Wie gesagt: Hier wird wohl bald die Staatsanwaltschaft Sachsen ermitteln  narr  Teufelchen

Ferency
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« Antworten #4 am: 01. Februar 2006, 15:13:22 »

römische Münzen und dergleichen gabs (gibts ?) doch sogar in namhaften Versandhauskatalogen zu bestellen
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« Antworten #5 am: 01. Februar 2006, 15:29:03 »

auch bei QVC und HSE-24 werden solche Münzen angeboten, ich glaube gestern oder vorgestern kam es sogar von der Römer Münze "Constantin I" bis heute ein set von ca 10 Münzen auch darunter ein Händel Heller "Hand Heller"
für sage und schreibe 498,-€ narr
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gruß  Markus
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baldur
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« Antworten #6 am: 01. Februar 2006, 15:34:10 »

römische Münzen und dergleichen gabs (gibts ?) doch sogar in namhaften Versandhauskatalogen zu bestellen

Na klar, mal abgesehen von Ebay und hunderten von renommierten Münzenhändlern alleine in Deutschland.

@Ferency: Hab den Balkenwink schon verstanden   zwinker idee, nur Daniel offensichtlich nicht. Bäääh  prost
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Archaeos
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« Antworten #7 am: 01. Februar 2006, 15:36:31 »

...Numismatiker sammeln seid hunderten von Jahren, ebenso lange gibt es den Münzhandel in all seinen Facetten.

Nette Umschreibung um auszudrücken, dass sich der Münzhandel dem Raubgräber- und Hehlermilieu immer mehr zuwendet. Siehe die Münzhändler, die Metalldetektoren verkaufen und zum Sponsor von Schatzsuchermagazinen werden....
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Staxe
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« Antworten #8 am: 01. Februar 2006, 15:41:47 »

Oh weh, jetzt geht es wieder los...
... und anschwärzen, aussagen was das Zeug hält ... macht ja so eine Freude ...  winke winke
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Ähm... wie jetzt ??? ...
Ferency
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« Antworten #9 am: 01. Februar 2006, 15:44:57 »

Alles auf der Welt ist relativ. Was mich z.B. viel mehr stört: Die liebe Frau Merkel kriecht den Amis und dem lieben Möchtegernatomwaffenanwender Chirac in den Allerwertesten und sorgt Damit eventuell für eine wirklich strahlende Zukunft für uns und unsere Kinder.  Teufelchen  irre

Was stören mich da die paar Münzen.....

Aber jedem ist halt was anderes wichtig  idee

Ferency
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La Digue, Seychellen


« Antworten #10 am: 01. Februar 2006, 15:58:01 »

Lest mal bitte diesen Beitrag!

http://www.sucherforum.de/smf/index.php?topic=15690.0

Das finde ich wirklich schlimm und äußerst bedenklich !!!
Doch aus solchen Diskussionen hält man sich lieber raus ??? !!! ???
Na klar !!!

... denn sie wissen nicht was sie tun ...

Liebe Grüße und allen eine gute Woche.
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Ähm... wie jetzt ??? ...
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« Antworten #11 am: 01. Februar 2006, 16:30:53 »


Das finde ich wirklich schlimm und äußerst bedenklich !!!
Doch aus solchen Diskussionen hält man sich lieber raus ??? !!! ???
Na klar !!!

... denn sie wissen nicht was sie tun ...

Liebe Grüße und allen eine gute Woche.

Maik,
Ich halte mich auch aus solchen Themen nicht heraus. Mit Deiner Aussage zeigst Du nur, dass Du null Ahnung von der täglichen Arbeit der Denkmalbehörden hast! zum Heulen irre Mit Fällen wie dem, auf den Du hier anspielst, plagen wir Archäologen uns die ganze Zeit rum: z.B. mit Bürgermeistern, die mit Baulöwen unter einer Decke stecken und Bauvorhaben genehmigen, wohl wissend, dass vorher archäologische Untersuchungen durchzuführen sind wegen der Präsenz eines BD...

Si tacuisses philosophus mansisses.   
 
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« Antworten #12 am: 01. Februar 2006, 16:42:34 »

Uhmpf. selbst einigermassen weltfremde Archäologen (soll es geben :D)  können an der rauhen Wirklichkeit des Wirtschaftslebens nicht immer ganz vorbei.  Ohne Bau halt keine Wirtschaft...so ist das Leben. Andauernd das Geflenne wegen der Sondengänger, klar, über die kann man herziehen. Bei  Baufirmen sieht das schon anders aus. Widerliches Gewinsel, anders kann man es kaum noch ausdrücken.  Werdet endlich erwachsen und findet Regelungen, die praxistauglich sind und allen was bringen. In aneren Ländern geht das, nur  in dem bornierten, rückständigen Deutschland halt nicht. Wie auch auf anderen Gebieten, keine Frage.
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Daniel
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« Antworten #13 am: 01. Februar 2006, 17:35:20 »

@Ferency: Hab den Balkenwink schon verstanden   zwinker idee, nur Daniel offensichtlich nicht. Bäääh  prost
Liegt evtl. auch daran,daß auch zu der "Risikogruppe" gehöre,die Probleme mit dem Schatzregal haben. Ich Engel
Natürlich kenne ich auch die diversen Münzhändler,Ebay etc. aber als Postwurfsendung an die Haushalte habe ich sowas echt noch nie gesehen. irre

Gruß Daniel
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« Antworten #14 am: 01. Februar 2006, 17:57:31 »

Uhmpf. selbst einigermassen weltfremde Archäologen (soll es geben :D)  können an der rauhen Wirklichkeit des Wirtschaftslebens nicht immer ganz vorbei. 
Genauso soll es weltfremde Umweltschützer geben... zum Heulen

... Andauernd das Geflenne wegen der Sondengänger, klar, über die kann man herziehen. Bei  Baufirmen sieht das schon anders aus.

Quatsch

Widerliches Gewinsel, anders kann man es kaum noch ausdrücken.  Werdet endlich erwachsen und findet Regelungen, die praxistauglich sind und allen was bringen. In anderen Ländern geht das, nur  in dem bornierten, rückständigen Deutschland halt nicht. Wie auch auf anderen Gebieten, keine Frage.
Na schön, dann schau mal doch mal zu den Franzosen rüber. Dort gilt das Prinzip des "pollueur-payeur" (Wer verschmutzt, zahlt) und des "destructeur-payeur" (Wer zerstört zahlt). Bei Bauvorhaben ab einer gewissen Fläche (1 Hektar) muss dort der Bauherr archäologische Sondiergrabungen auf seinem Grund zulassen und bezahlen! narr narr



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« Antworten #15 am: 01. Februar 2006, 18:11:21 »

Och nö.  Ich denk', wir brauchen hier nicht mehr  rumzufaseln. Es weiß schon  ein jeder, was Sache ist.
Man wird sich halt zusammenraufen, und wenn nicht, auch gut. Es gibt viele Sondengänger, die gern mit den Behörden zusammenarbeiten würden. Da  in vielen Fällen allerdings von deren Seite  keinerlei Bereitschaft besteht, bleibt es eben, wie es ist.

Lieber Herr Archäos, manchmal ist die Realität eben "Quatsch" .:D:D

Das Baugewerbe kennenderweise...
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Archaeos
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« Antworten #16 am: 01. Februar 2006, 18:18:49 »

C4,
Von meiner Seite das Baugewerbe, die Sondengängerszene und die Archäologenszene kennenderweise,
André


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Rambo
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« Antworten #17 am: 01. Februar 2006, 18:43:35 »

Nachdem ich vor ein paar Tagen mit einigen Archäologen und einigen  Studenten zusammen gesessen bin kann ich mir den Grund auch vorstellen.
1. Da sind einmal die „Alten“ welche auf ihren Posten sitzen und womöglich auch noch auf einer Uni ihre veraltetet Vorträge halten. Diese Leute wissen oft gar nihct mehr wie es auf einer Ausgrabung zugeht oder sie arbeiten noch wie vor 50 Jahren. Natürlich sind sie Verhinderer von allem was modern ist und Metallsonden gab es zu ihrer Zeit sowieso nicht. Alles was sie lehren, wird einmal im Gedankengut der jungen Archäologen verankert sein.
2. Dann die Generation welche ihr Studium schon vor längerer Zeit beendet haben ihre Diplomarbeit bzw. Dis. geschrieben haben und frustriert sind, weil keine Chance besteht, das sie jemals einen Posten als Archäologe bekommen.  Viele dieser sicherlich auch guten  Archäologen sind sich bewusst, das es so wie es zur Zeit weitergeht nicht gehen kann. Jedoch sind ihnen ohnehin die Hände gebunden. Deinige von ihnen würden gerne mit Sondlern zusammenarbeiten sie schätzen  den das Wissen der Sondengänger und versuchen es für ihre Arbeit richtigerweise zu nutzen.  Diese Archäologen  müssen sich leider  mit Projektarbeiten über Wasser halten und sind daher auch auf den einen oder anderen Auftrag angewiesen.
3. Dann gibt es sehr viele Archäologen, die eine Art  Obrigkeitsdenken zu Tage legen, was der oder die „wichtige Archäologe“ sagt, ist Gesetz und ich bin Voll seiner/ihrer Meinung, weil man will ja irgendwie weiterkommen. Mastdarmakrobatik in Vollendung.
4 Die Studenten, welche keine Ahnung von der Archäologie haben, jedoch glauben sie sind die Besten und Größten. Diese Gruppe zählt für mich zu den gefährlichsten sie lauschen andächtig den Worten des Vortragenden, und der Großteil lebt in einer anderen Welt. Sie heulen mit den Wölfen siehe Gruppe 1  denn auch  sie wollen einmal ihren Abschluss machen. Und ähnlich wie Indiana Jons die Schätze aus der Erde wühlen, bevor sie die bösen Sondengänger finden.
Und so haben fast alle Gruppen ein einziges Feindbild, ein Feindbild, das sich nicht wehren kann da keine Lobby dahinter steht.
Ich habe bei dem Treffen versucht die Gruppen 1-4 vom Nutzen einer Zusammenarbeit mit Sondlern und interessierten Personen zu überzeugen. Wenn man sich allerdings die Meinungen angehört hat weiß man daß das nie sein kann und wird. Jeder meinte mit einer Sonde werden Metallgegenstände aus 1-2 Meter tiefe gefunden. Niemand hat daran gedacht, das keienr von uns so ein Riesenloch graben wird und würde. Das Problem war es auch, das auf KEINER Grabung ein Metallsuchgerät benutzt wird und wenn dann Metallsuchgeräte aus der Vorzeit der Metallsonden.
Und so werden sich noch kommende Generationen mit  diesem Thema herumstreiten und zu keinem brauchbaren Ergebnis kommen.
Gruß Rambo
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Willst du der Väter Taten kennen
folge ihrem Erdensein,
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und das Schlechte still verzeihn
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« Antworten #18 am: 01. Februar 2006, 18:57:44 »

C4,
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André


Na gut, die Sondengänger - Szene kenn ich nat. nicht. Denn mit kriminellen Raubgräbern würde ich mich  nie abgeben.  Um Gottes willen, nie im Leben nich...
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Lojoer
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« Antworten #19 am: 01. Februar 2006, 19:50:31 »

Hallo Rambo,
die beste Methode alte Verkrustungen zwischen Sondengänger und Archäologen aufzureisen ist selbst vor Ort zu sein. Ich bin regelmäßig bei Ausgrabungen dabei (mit Sonde aber auch mit Schubkarre und Schaufel) und habe sehr gute Kontakte zu Archäologen und solche die es werden wollen geknüpft. Sie zeigten sich zu weit über 90 % sehr interessiert am Sondegehen und waren zum Teil überrascht wie die ganze Sache wirklich abläuft.

Archeos ist sich durchaus bewußt, dass durch durch die tiefgreifenden z.T. illegalen Baumaßnahmen mehr Bodendenkmäler zerstört werden als durch illegale Sondengänger (und Dir brauch ich das ja auch nicht zu erzählen). Auch bin ich überzeugt, dass zumindest er bei Kenntnis entsprechender Aktivitäten alle Hebel in Bewegungssetzt dem Denkmalschutz genüge zu tun.
Gruß Jörg

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Rambo
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« Antworten #20 am: 01. Februar 2006, 20:20:02 »

@ Lojoer,  was denkst du wie ich meine karge Freizeit verbringe  Ich Engel
Wann immer möglich, auf einer Grabung  auch mit Sonde Super
Gruß Rambo
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Lojoer
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« Antworten #21 am: 01. Februar 2006, 20:27:59 »

Rambo,
im Grunde genommen habe ich von Dir nichts anderes erwartet.
Ist bei mir auch so, erst Grabung und als krönender Abschluss  prost
Da kommt man sich näher.
Gruß Jörg
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Gratian
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Allwissend bin ich nicht doch viel ist mir bewusst


« Antworten #22 am: 01. Februar 2006, 21:24:15 »

Was hindert Euch das von Silex aufgezeigte Vergehen den Behörden offiziell zur Anzeige zu bringen und sie aufzufordern gegen den Bauherrn und den Bauunternehmer und die Gemeinde vorzugehen? belehr

Archäos: Du hast doch sicher Beziehungen nach Bayern.... idee

Vieleicht könnte auch einer der anderen hier mitlesenden Archäologen tätig werden.... idee
Wäre doch ein Signal....

Bin gespannt was passiert. Big grinsing

Fürchte allerdings nichts. besorgt

Wahrscheinlich sind wieder alle Mitglieder der gleichen Einheitspartei und des gleichen Stammtisches.  zum Heulen

« Letzte Änderung: 01. Februar 2006, 21:29:40 von Gratian » Gespeichert

Gut Fund!   Ich Engel
Gratian

ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS
PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR. AMEN.
Staxe
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La Digue, Seychellen


« Antworten #23 am: 01. Februar 2006, 21:30:12 »

Maik,
Ich halte mich auch aus solchen Themen nicht heraus. Mit Deiner Aussage zeigst Du nur, dass Du null Ahnung von der täglichen Arbeit der Denkmalbehörden hast! zum Heulen irre ... 

Lieber André,  

ganz sicher beschäftigen Dich auch solche Themen, nur wo sehe ich Dich bei derartigen Beiträgen?
Statt dessen ...  hack hack

Ich meinte die Einseitigkeit der Disskusionen an denen Du Dich beteiligst, bzw. welche Du beginnst.
Diese verfolgen nur ein Ziel ...

Mag sein, dass ich keine Ahnung habe, eine habe ich dennoch: "Wer am lautesten schreit ... " - wer weiß, wer weiß ... ???

Netten Abend.
« Letzte Änderung: 01. Februar 2006, 21:56:12 von Staxe » Gespeichert

Ähm... wie jetzt ??? ...
stratocaster
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« Antworten #24 am: 01. Februar 2006, 23:45:24 »

Ich möchte noch anmerken, wie die rechtliche Situation in Rheinland-Pfalz ist:

Die "Archäologen" sitzen in der Denkmalfachbehörde und haben eine beratende Funktion,
aber kein Verfügungsrecht.
Verfügungsrecht haben die "Unteren Denkmalschutzbehörden" und das sind die Kreisverwaltungen
des jeweiligen Landkreises.
In den Kreisverwaltungen wird letztendlich auch über Bebauungspläne usw. entschieden.
Muß man mehr sagen?

Gruß  hack hack irre
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"Wer nicht mehr staunen kann, ist sozusagen schon tot" (A. Einstein)
Ferency
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« Antworten #25 am: 02. Februar 2006, 09:59:21 »

Zitat
Na schön, dann schau mal doch mal zu den Franzosen rüber. Dort gilt das Prinzip des "pollueur-payeur" (Wer verschmutzt, zahlt) und des "destructeur-payeur" (Wer zerstört zahlt). Bei Bauvorhaben ab einer gewissen Fläche (1 Hektar) muss dort der Bauherr archäologische Sondiergrabungen auf seinem Grund zulassen und bezahlen! narr narr


Ach, lieber Archaeos, mit deiner verbissenen Brechstangenart wirst du halt im Leben keinen Menschen für Archäologie und Geschichte interessieren können. Mit Drohungen und dauernden Beschimpfungen wird kein Kind Lesen und Schreiben lernen und kein "Otto Normalverbraucher" sich plötzlich für Funde und Archäologie interessieren.

Bist du dir eigentlich deiner Präpotenz bewusst? Was würdest du als mehrfacher Familienvater sagen, wenn du schön fleissig jeden cent gespart hast, Schulden wie ein Gardeoffizier und nun endlich ein Grundstück hast, auf dem du für dich, deine Familie und deine Kinder ein Haus bauen möchtest. Und jetzt: Ach du Schande, da kommen Funde zutage. Aber du freust dich ja über die monate- oder jahrelange Verzögerung, Kredit läuft und nun kannst du auch noch die Grabung zahlen. Persönlicher Bankrott, ist ja wurscht - aber du hast ja was für die Forschung und die Wisschenschaft getan  Teufelchen

Für was bezahlen wir eigentlich Steuern - für jeden Mist ist doch auch Geld da - wenn die Behörden, wer auch immer an diesen Funden Interesse haben, dann sollen sie es zahlen, wenn nicht, dann sollen sie den Rand halten.  winke winke

Ferency
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« Antworten #26 am: 02. Februar 2006, 13:39:13 »

Hallo Ferency,
genau lesen macht spaß. Ich halte das Beispiel von Archeos für durchaus praktikabel. Welcher arme Familienvater kauft den schon 1 Hektar (= 10.000 qm) um sein Einfamilienhäuschen drauf zu stellen. Betroffen sind somit entweder Baugenossenschaften oder Unternehmen.
Die können auch zahlen  Super.

Gruß Jörg
 
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« Antworten #27 am: 02. Februar 2006, 13:53:57 »

Da hast du natürlich recht. Wer lesen kann, ist immer klar im Vorteil  idee

Die Frage ist nur, ob die Bestimmung wirklich erst ab einem Hektar Gültigkeit hat. Meines Wissens ist das aber auch bei kleineren Bauvorhaben der Fall.

Grüße,
Ferency
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« Antworten #28 am: 02. Februar 2006, 14:04:38 »

Gratian,
Nach Bayern reichen meine Verbindungen zur Zeit noch nicht. Tut mir leid.
Selbst hohe Beamte der Denkmalbehörden werden vom eigenen Ministerium nicht (genügend) unterstützt, wenn es darum geht, gegen korrupte, skrupellose und verlogene Bürgermeister diszipinarisch und gerichtlich vorzugehen! Sehr oft spielt die Politik eine "übergeordnete" Rolle, wie Du es schon angedeutet hast (nicht nur in Bayern!!!). zum Heulen
André
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« Antworten #29 am: 02. Februar 2006, 14:07:21 »

@ Archaeos: Das wirst du schon noch machen  zwinker Heute gehört dir Deutschland und morgen die ganze Welt  Teufelchen

Ferency
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