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Umfrage
Frage: Wie ist bei Euch das Verhältnis zu den Archäologen ???
Die Archäologen wollen nichts mit Sondlern zu tun haben ! - 19 (19.8%)
Die Archäologen sind schwierig zu erreichen ! - 6 (6.3%)
Mit einigen Archäologen kann man zusammenarbeiten ! - 15 (15.6%)
Es gibt eine unformelle Zusammenarbeit ! - 11 (11.5%)
Es gibt eine formelle Zusammenarbeit ! - 13 (13.5%)
Ich weiss es nicht ! - 17 (17.7%)
Bei uns gibt es ein gutes Verhältnis zu den Archäologen ! - 15 (15.6%)
Stimmen insgesamt: 89

Seiten: [1] 2
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Autor Thema: Verhältnis zu den Archäologen ???  (Gelesen 4029 mal)
Der Wikinger
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« am: 27. November 2005, 11:44:20 »



Hallo Sucherfreunde und Sammler  grins

Wie ich so im Forum lese, scheint es, dass nicht überall ein gutes Verhältnis zu den Archäologen ist !!  irre

Bei uns in DK hat sich das Verhältnis durch den letzten so 20 Jahren stark verbessert, und es gibt in vielen Gegenden in unserem Land eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Sondlern und Archäologen.
Viele der besten Funde der letzen Jahre sind hier bei uns von Sondlern gemacht worden, zum Beispiel sagenhaft schöne Goldfunde der Eisenzeit bei Gudme auf Fünen.
Ein wesentlicher Grund, dass die Sondler gern für die Museen suchen ist unser uraltes "Danefä"-Gesetz, wodurch der Finder eines Artefakts eine kontante Bezahlung des kulturhistorischen Wertes und des Metallwertes bekommen.
Sucht man bei Grabungen als Beihilfe der Archäologen tritt diese Regelung ausser Kraft. Oft werden Sondler, die mit den Archäologen zusammenarbeiten, aber darum gebeten nach den Grabungen nachzusuchen, oder naheliegende Äcker zu untersuchen, und dann gilt das Gesetz dann wieder.
Um ein "Danefä-Stück" zu sein, muss der Artefakt schon alt und selten sein.

Die Umfrage möchte untersuchen, wie das Verhältnis zu den Archäologen bei Euch ist ??
Ich denke hier sowohl an Sondeln, als an der Hilfsbereitschaft, wenn man bei denen Hilfe sucht ??

 
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Loenne
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« Antworten #1 am: 27. November 2005, 13:42:32 »

Bei uns ist das Verhältnis zu den Archäologen sehr gut (Schleswig-Holstein). Das liegt wohl an der Nähe zu DK. Super Der große Unterschied zu euch besteht darin, dass man sich hier hauptsächlich den ganzen Tag darüber Gedanken macht, wie man es verhindern kann, die Sondler zu "entlohnen" (für einen wertvollen Fund). Ob wir dann im Falle eines Falles wirklich nichts bekommen, wird sich zeigen. Das ist hier auch alles noch sehr "frisch".

Gruß
Loenne
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Denarius
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« Antworten #2 am: 27. November 2005, 13:49:12 »

Hi !

Im Grunde könnte ich, abgesehen von der letzten Auswahlmöglichkeit, alles anclicken. Zumindest wenn man landes- und bundesweite Aussagen betroffener Sondengänger heranzieht. Aber selbst im regionalen Kreis gibt es hier gehörige Unterschiede, die aber derzeit bereinigt werden sollen. Fakt ist aber, dass die Benutzer von Metalldetektoren oftmals immer noch stiefmütterlich behandelt werden. Das Faktum, dass ein nicht unwesentlicher Teil der historisch interessierten Nutzer aber nicht mehr sind, als reine Feldbegeher die ein probantes und nützliches Hilfsmittel einsetzen, wird jedoch leider oftmals noch verkannt.
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Ich kam, sah und fand !
Merowech
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« Antworten #3 am: 27. November 2005, 16:13:06 »

In BW. fast aussichtslos - nein besser gesagt unmöglich !  zum Heulen
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Grüße    MICHA   Und nutze den Tag - na ja ? - die Nacht auch !  zwinker
Der Wikinger
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« Antworten #4 am: 27. November 2005, 17:22:59 »

In BW. fast aussichtslos - nein besser gesagt unmöglich !  zum Heulen

Merowech  grins

Das hört sich ja garnicht gut an !!  zum Heulen
.......vielleicht könnte eine Debatte in diesem und in anderen Fora dazu beitragen auf das Problem zu forkusieren ??  Ich Engel

Vielleicht gibt es sogar Mitglieder hier im Forum, die auch Archäologen sind, und die Lust hätten, die Problematik zu kommentieren ??

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Loenne
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« Antworten #5 am: 27. November 2005, 17:28:04 »

@agersoe

schau doch mal bei www.digs-online.de/forum

Gruß
Loenne
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Ruebezahl
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« Antworten #6 am: 27. November 2005, 17:33:09 »

Vielleicht gibt es sogar Mitglieder hier im Forum, die auch Archäologen sind, und die Lust hätten, die Problematik zu kommentieren ??

Es sind welche im Forum  winke winke leider lesen sie nur.  zum Heulen
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« Antworten #7 am: 27. November 2005, 17:45:53 »

Loenne

Danke, werde mal reinschauen !!

Ruebezahl

 Boooa Boooa Boooa


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CptAhab
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« Antworten #8 am: 27. November 2005, 18:29:40 »

Solange ich Lesefunde vorlege ist die Zusammenarbeit bestens.
Wenn die Sprache auf MD kommt, ändert sich die Mimik sofort.
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Silbersurfer
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« Antworten #9 am: 28. November 2005, 10:28:46 »


 Ich kenne Leute aus Hessen die eine Genehmigung haben und seither
 massiv unter Druck gesetzt werden weil sie nicht " genug finden ".
 Man unterstellt ihnen sie würden mehr finden als sie abgeben zur
 Auswertung. Außerdem bekommen sie teilweise über viele Monate
 ihre Funde nicht zurück. Ist nie jemand zuständig, Archäologen sind ständig
 krank oder im Ausland oder, oder, oder.....
 Das ist auch ne Art von Fundverschleppung! irre
 Viele dieser Leute denken schon wieder darüber nach keine Genehmigung
 mehr zu beantragen und wollen wieder in die Grauzone abtauchen!
 Ich denke der Versuch von Hessen war zwar ne gute Idee, und wird wohl
 auch in Teilen umgesetzt, aber vielerorts scheitert es mal wieder an der Behörde! zwinker belehr

Gruß der Silbersurfer! prost
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« Antworten #10 am: 28. November 2005, 10:41:10 »

@Silbersurfer

Ich denke das liegt auch mit daran das bei den Archäologen generell die "Ausbeute" eines durchschnittlichen Sondlers bei weitem überschätzt wird !!

Das zeigt sich nicht nur in solchen Äusserungen sondern auch in Artikeln wie z.B. im Archäologie in Deutschland oder im letzten "Abenteuer Archäologie" wo unter anderem auch die Rede davon ist das man mit sondeln und verkauf der Funde so mal locker 2000 Euro im Monat machen kann... Das möcht ich gar nicht weiter kommentieren....
Gerade das sind aber auch Magazine die von vielen gelesen werden.
Zudem spricht sich naturgemäss sehr schnell herum wenn mal wieder eine Himmelsscheibe oder ähnliches gefunden wird. Von den vielen vielen Sondlern die zu 99 % immer nur Neuzeitliches finden und selten mal was dabei ist was mehr als 1000 Jahre alt ist spricht kein Mensch.






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Schattengräber
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« Antworten #11 am: 28. November 2005, 11:18:14 »

Hallo Ihr Buben,
Bekomme immer öfter mit das bisher ehrenamtliche Feldbegeher/Archäologiestudenten sich selber eine Sonde zulegen, was
früher oder später dazu führen wird das die übrigen Augensucher nachziehen werden. Ich denke da wird in den nächsten 5
Jahren eine große Änderung vollzogen - auch weil durch die beschissenen neuen Schredderpflüge die hochgepflügte Keramik
in so kleine Teile bricht das sie kaum noch zu Datieren ist. Sondeneinsatz wäre auch wichtig, da man jetzt weiß das hochgepflügtes
Buntmetall in 3-4 Jahren durch die Nitrate sehr stark angegriffen werden, was bei zur genauen Datierung dienenden Münzen echt
ein Jammer ist!
Das große Problem in Hessen ist nur das das LfD keine Kapazität hat die evtl. große Flut von Fundmeldungen zu Bearbeiten und darum
mit der Vergabe von Genehmigungen sehr zurückhaltend ist. Dafür Ehrenamtliche einzusetzen ist nicht in Ihrem Sinne, da man ja
für die Zukunft einen größeren Etat fordert als bisher zur Verfügung stand. Wenn jedoch zuviele Aufgaben von Ehrenamtlichen gelöst werden könnten unsere Finanzverwalter bemerken, das es ja auch ohne Geld geht. Möchte noch dazu sagen das wir in Hessen trotz der
großen Dichte von Kulturdenkmälern schon immer einen zu kleinen Etat hatten. In 2005 waren die Kassen schon ab Mai geleert "Haushaltssperre". Bei gewissen archäologischen Voruntersuchungen und Ausgrabungen hoffen einige Verantwortliche
darum auch das es besser sei nicht`s zu finden, weil eh kein Geld da ist. Ohne die großen Leistungen und Mühen der jeweiligen in
Frage zu stellen, so ist es doch traurig das unter anderem die unwiederbringlichen Befunde verloren gehen und die Forschung darunter
leidet. Da sich mit Sicherheit in den nächsten 10 Jahren diese Finanzielle Situation nicht ändern wird und meiner Meinung nach auch das öffentliche Interesse aufgrund anderer Zukunftsprobleme in Grenzen halten wird ist es wohl allmählich an der Zeit umzudenken!
In Hoffnung an die neue Generation!!!
Euer Schattengräber belehr
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Der Wikinger
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« Antworten #12 am: 28. November 2005, 16:19:09 »

Hallo wieder Leute  grins

Nur um in Perspektive zu setzen, was alles herauskommen kann wenn Archäologen und Sondler zusammenarbeiten.

Wenn auf Fünen in Dänemark wirklich power-gesucht werden muss, wird Torben Jørgensen angerufen von den Archäologen.
Er ist einer der tüchtigsten Amateur-Sondler Dänemarks.
Ich habe mal mit ihm gesprochen, und er hat mir gesagt:
"Ja, in meiner Freizeit bin ich Lehrer !! "  narr narr narr

Hier seine letzen Funde in einer ganzen Reihe von fantastischen Goldfunden.
Insgesamt diesmal 9 Stück dieser Gold-Münzen / Brakteate !!!  Boooa Boooa

http://www.odmus.dk/db2/main.asp?kap=1215





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Der Wikinger
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« Antworten #13 am: 28. November 2005, 16:38:56 »


....Übrigens: Wer bekommt im Überschrift der Web-seite des Museums die Ehre ???

............................richtig geraten: Die Archäologen !!!!!  irre zum Heulen It's cool man narr


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Ruebezahl
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« Antworten #14 am: 28. November 2005, 17:21:07 »

Nur um in Perspektive zu setzen, was alles herauskommen kann wenn Archäologen und Sondler zusammenarbeiten.

Lieber agersoe,
solche Funde machen natürlich besonders Spaß. Aber wollen wir mal ehrlich sein, sie kommen sicher nicht alle Tage vor. Aber wie ich schon öfter geschrieben habe, sind auch die meisten „alltäglichen Funde“  alle mal wert, in die „offiziellen“ Funddatenbanken zu kommen.

Das „wir“ uns in Deutschland so schwer in der Zusammenarbeit mit den Archäologen tun, liegt meiner Meinung unter anderem an einem tief verwurzeltem Misstrauen auf beiden Seiten, begründet in Negativ-Erfahrungen (ebenfalls beidseitig).

In diesem Zusammenhang würden mich mal die Reglungen in Dänemark interessieren.
(Suchgenehmigung, Fundmeldung, Eigentumsregelungen)
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Ruebezahl

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« Antworten #15 am: 29. November 2005, 00:31:48 »

Hallo Ruebezahl  prost

Es hört sich vielleicht so an, als sei hier bei uns alles Idylle, so ist es natürlich nicht, aber es gibt mehr und mehr Zusammenarbeit.

Ich kann die Regelungen nicht ins Detail beschreiben, aber in einigen Hauptpunkte zusammenfassen. Super

Erstens möchte ich aber sagen, dass es bei uns sicherlich ein grosses Bewusstsein gegenüber der Geschichte gibt, man muss bedenken, dass wir unser Königreich mehr als 1100 jahre in gerader Linie zurückverfolgen können.
Das gibt natürlich auch eine Interesse für die Vorgeschichte.
Was ohne Zweifel auch dazu gehört ist das sehr alte ”Danefä-Gesetz”, das dazu beigetragen hat, dass es fast eine Tradition ist, dass wertvolle Bodenfunde (früher dem König) heute dem Staat gehört.
Der Finder bekommt dafür eine Belohnung.
Diese Verhältnisse haben sehr dazu beigetragen, dass das National Museum in Kopenhagen heute eine der besten Sammlungen der Altertum in der Welt hat.

Nun zu der Regelung:

Grundsächlich darf man nicht auf Kulturwerten wie Hühnengräbern, Ruinen, Burgen usw. suchen und es gibt eine Schutzabstand von 100 m. (...wie bei euch, glaube ich ??)

Sonst gibt es keine Regelung wie z.B. zentral bestimmte Suchgenemigungen.
….aber:
Beim suchen auf privaten Äcker muss man unbedingt Erlaubnis beim Grundbesitzer bekommen.
Das ”Danefä-Gesetz” besagt, dass alle Funde aus Edelmetall (heute in Praxis so vor 1600), verabeitete Knochen usw, abgegeben werden MÜSSEN und dass die Belohnung immer dem FINDER gegeben wird. Man kann mit anderen Worten bestraft werden, wenn man es trotzdem behält, und vielleicht zu verkaufen versucht. Passiert fast nie.
Das heisst, wenn ein Sondler auf dem Felde des Herrn Landwirt Hansen ein Goldarmband findet, gehört die Belohnung dem Finder.
Deswegen ist es gewöhnlich, dass man als Sondler dem Landwirt verspricht, dass sollte man etwas finden, was Danefä ist, könne man die Belohnung teilen. Das gibt oft Zutritt zu seinem Feld.
Und wie du ganz richtig bemerkst ist es sehr selten, dass es passiert.
(Jetzt mag jemand vielleicht denken, man könnte ja das Feld verlassen ohne dem Herrn Hansen was vom Armband zu sagen,..... ja könnte man, aber er könnte dann, wenn es als danefä registriert wird auf dem Internet ein zentales Register besuchen und von Funden seines Ackers lesen. Das würde dann bestimmt bedeuten, dass der Sondler nicht die anderen schönen Sachen auf DEM Feld finden würde !!)  narr

Fundanmeldung:
Der Fund, den man als Danefä vermutet wird an das nächste Museum mit archäologische Verantwortung gebracht, und MEISTENS kann man mit den Archäologen verabreden, dass wenn das Stück trotzdem nicht Danefä ist, kann man es wiederhaben. Die Archäologen möchten aber meistens oft gern das Stück registrieren, und man bekommt es dann danach.

Im Wald muss man den Besitzer, oder wenn öffentlich die Kommune um Erlaubnis fragen.
Am Strand die Kommune fragen ob irgend einige Verbote da sind.

Ein paar ernste Probleme neuerlich:

Es wird in diesen Jahren sehr viel über die Belohnungen diskutiert, denn da der Staat jetzt nur eine gewisse Menge Geld jedes Jahr dafür freigibt, ist es ein Problem, wenn eines Jahres sehr viele, wertvolle Funde gemacht worden sind, denn dann sind die Belohnungen oft zu klein verglichen mit dem eigentlichen Wert.

Die jetzige Regierung hat neuerlich ein total verrücktes Gesetz gemacht, es besagt, dass wenn arkäologische Grabungen durchgeführt werden müssen, muss nicht länger der Staat, sondern DER GRUNDBESITZER dafür bezahlen !!!!!  zum Heulen grrrrr grrrrr grrrrr
Du kannst dich wohl vorstellen, wie schwierig es jetzt ist bei den Landwirten, die dieses Gesetz kennen, Zutritt zu bekommen.
Dieses Gesetz wird, wenn es nicht wieder entfernt wird, wohl das Sondeln ermorden !!!  grrrrr grrrrr
...und was noch schlimmer ist, KEINE NEUEN FUNDE MEHR, die letzten Funde, die noch zu finden sind werden durch die modernen Maschinen zermalmt sein, bevor sie gefunden werden.  zum Heulen zum Heulen

Ja, Ruebezahl
Ich könnte sicherlich noch mehr schreiben, weiss aber jetzt nicht mehr was ??
Bin auch jetzt müde !!

Wenn du noch Fragen hast, bitte fragen !!!




« Letzte Änderung: 29. November 2005, 00:37:46 von agersoe » Gespeichert
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« Antworten #16 am: 29. November 2005, 08:55:12 »

Hallo agersoe,
erst mal vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Also verglichen mit Deutschland sind die Regelungen bei dir wirklich paradiesisch.
Und das für beide Seiten, denn dadurch werden viele Funde archäologisch aufgenommen und durch die materielle Entschädigung wird dem illegale Handel mit Funden der Boden entzogen.
Noch mal, ich sehe zwei Gründe für das positive Miteinander von Suchern und Archäologen in eurem Land. Zum einen gibt es kein generelles Suchverbot wie in Deutschland und somit kann jeder Sondler seine dadurch „legalen“ Funde den Archäologen vorlegen, ohne Restriktionen befürchten zu müssen.
Ein weiterer wichtiger Punkt dürfte auch euer ”Danefä-Gesetz” sein, das klar die Entschädigung für bedeutende Funde regelt. So was fehlt in fast allen deutschen Bundesländern und durch die dabei entstehende Rechtsunsicherheit landen viele in Deutschland gemachte Funde nur über den Handel in die Museen. Wie zB. dieser „Goldhut“
http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Goldhut

Ok, Dänemark ist ein kleines Land aber eine landesweit einheitlich Regelung ist alle mal günstiger als die sehr unterschiedlichen Gesetze, die in Deutschland jedes einzelne Bundesland hat. 

Gesetze, das der Verursacher für die Kosten einer Grabung aufkommen muss, haben wir in einigen Bundesländern auch. Der „Verursacher“ ist dabei aber nicht der Landwirt sondern der Bauherr. Eigentlich haben diese Gesetze in Deutschland bisher eher positiv gewirkt. Dadurch das Konzerne viele Grabungen finanzieret haben (die Kosten sind fast immer in den Projekten schon kalkuliert), war trotz leerer Kassen in Deutschland auch in den letzen Jahren archäologische Forschung möglich. Bei der Anwendung dieses Gesetzes wird aber bisher versucht, keine Privatleute mit Kosten zu belasten, mehr oder weniger erfolgreich.

So viel zu den Problemen bei uns. Eine Frage habe ich noch zu den Reglungen bei euch in Dänemark. Wer entscheidet welche Funde unter das ”Danefä-Gesetz” fallen. Gibt es klare schriftliche Reglungen oder wird Ermessen ausgeübt ?
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« Antworten #17 am: 29. November 2005, 09:49:51 »


Hallo wieder Ruebezahl  grins

Ich muss mich erstmals selbst korrigieren, es ist bei uns auch so, dass es DER BAUHERR ist der bezahlen muss, dass ist aber neu, und gibt bei den Grundbesitzern Unsicherheit was nun gilt.
Man hat auch schon davon gehört, dass kleine Bauherren wie z.B Landwirte Fundspuren wieder zugeschüttet haben, sicherheitshalber  irre
Also der Bauer muss nicht bei gewöhnlicher Landwirtschaft gefundene Dinge, die zu einer Grabung führen bezahlen !!! Entschuldige  Ich Engel
(das letzte war wohl Quatsch aber ich hoffe du verstehst  narr)
Ich werde mal versuchen den Gesetztext genau zu übersetzen, so dass du sehen kannst was das Danefä-Gesetz sagt !!

Kommt später  Super

Übrigens gibt es genau so ein Gesetz "Danekrae-Gesetz" das bei geologischen, botanischen und zoologischen Funden gilt.





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jupppo
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« Antworten #18 am: 29. November 2005, 10:45:10 »

Auch ich (und viele andere) haben ein erstklassiges Verhältnis zu den Archäologen in NRW (Rheinland). Leider gibt es diese Auswahl in der Abstimmung nicht  besorgt
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Lojoer
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« Antworten #19 am: 29. November 2005, 11:46:48 »

Hi,
ich sehe es genau wie Denarius, man kann alles oder nichts ankreuzen, wenn mann es allgemein sieht.
Ich persönlich habe zu den mir bekannten Archäologen in Hessen ein sehr gutes Verhältnis. Wobei ich auch als Ansprechpartner Archäologen der UNI-Frankfurt habe. Es ist generell zu empfehlen sich mit den entsprechenden Fachleuten der UNI bzw. der Institute in Verbindung zu setzen. Hier wird die Forschung betrieben, das LDA hat für sowas kein Geld. Die entsprechenden Fachleute werden von mir regelmäßig informiert welche Funde von mir beim LDA liegen und können die so dort abfordern. Mein offenes Entgegenkommen führte dann auch zu dem entsprechenden Vertrauen.
Zu silbersurfer
Die Aussage des LDA, dass einige nicht genug finden kann ich nachvollziehen.
Wenn Fundmeldungen ausschließlich aus dem Satz bestehen "Ich habe letztes Jahr nichts gefunden." ohne weitere Begründung, so käme ich mir als Archäologe auch veräppelt vor.
Jeder der Suchen geht weis, dass man kaum große Schätze findet (ich jedenfalls nicht), aber garnichts finden, das gibt es nicht. Als Münzfunde sind für die Archäologen auch Funde bis ins 19. Jhdt hinein interessant. Also auch Kreuzer und die findet man in jedem Acker.
In Bundesländern wo man die Möglichkeit hat eine Nachforschungsgenehmigung zu beantragen ist man, auch gegenüber den Sondlern z.B. aus BW, solidarisch verpflichtet eine solche zu beantragen. Alle die mit Nachforschungsgenehmigung gehen können zeigen, dass eine Zusammenarbeit möglich ist.
Leute die trotz Genehmigung wieder in die Grauzone abtauchen wollen, scheuen den Aufwand, den eine Genehmigung mit sich bringt (nämlich die Fundmeldung). Eine Genehmigung verlängern zu lassen geht relativ einfach.
Fundmeldungen zu schreiben ist schon ein Aufwand, den einige wenige offenbar scheuen (nur um das Kind mal beim Namen zu nennen).
Gruß Jörg

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« Antworten #20 am: 29. November 2005, 12:59:24 »

Hallo Jupppo und lojoer  prost

Es liegt wohl im Punkt: "Es gibt eine unformelle Zusammenarbeit !"

.....aber:

Die Möglichkeit ist jetzt hinzugefügt !!!  Super





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« Antworten #21 am: 29. November 2005, 18:11:27 »

Hallo Leute  prost

Hier das Versprochene über Danefä:

Das Museumsgesetz
Kapitel 9
Danefä
§ 30. Gegenstände der Vergangenheit, hierunter Münzen, die in Dänemark gefunden sind, und wozu niemand sein Recht als Besitzer nachweisen kann, ist Danefä, sofern sie verarbeitet sind, aus wertvollen Materialien sind oder besonderen kulturhistorischen Wert haben.
Stk. 2. Danefä gehört dem Staat. Wer Danefä findet, und wer Danefä in sein Besitz bekommt, muss dieses sofort an das Nationalmuseum abgeben.
Stk. 3. Das Nationalmuseum zahlt eine Vergütung an den Finder aus. Die Vergütung wird von dem Nationalmuseum bemessen mit Rücksicht auf das Materialienwert und die Seltenheit des Gefundenen, sowohl als die Sorgfalt mit der der Finder den Fund gesichert hat.

Dann gibt es noch zwei Unterparagraphen die sagen, dass wenn ein Stück Danfä bei öffentlich finanzierten Grabungen gefunden worden ist, wird nicht Vergütung ausbezahlt.
Und dass ein Danefä-Fund vom Nationalmuseum an ein Regionales Museum ausdeponiert werden kann.

So weit das Gesetz !!!

Was ist Danefä?
Hier mal eine Zusammenstellung der Kriterien für die Auswertung von Danfä:

Gruppe 1: unbedingt Danefä:
Funde aus Gold, Silber, Bernstein, Elfenbein und edle Steine, Münzen und Medaillen, die mehr als 100 Jahre alt sind.

Gruppe 2: gewöhlicherweise Danefæ:
Funde aus Kupfer, Zinn, Bronze und Eisen, und auch Gegenstände aus Glas. Schmuck,
Waffen, Geräte, Kesseln, Statuetten usw. aus solchen Metallen oder Glas hergestellt, werden in der Regel Danefä sein, wenn ihr Alter und Seltenheit dafür sprechen.

Gruppe 3: nur in seltenen Fällen Danefæ:
Funde aus organisches Material wie Knochen, Geweih, Holz oder Leder, oder aus unorganisches Material sowie Flint, Stein oder Ton. Diese Funde treten in sehr grossen Mengen auf und werden nur in den Fällen als Danefä gesehen, wo geschätzt wird das die Form, die Grösse oder die Dekoration des Gegenstandes, es unter dem Aussergewöhnlichen platziert.


 narr Besonders die Übersetzung des Gesetztextes oben hat einen Augenblick gedauert  narr

Hoffe, das beantwortet die Fragen !!  Ich Engel


 
« Letzte Änderung: 29. November 2005, 18:20:13 von agersoe » Gespeichert
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« Antworten #22 am: 29. November 2005, 20:05:29 »

Hallo agersoe,
schön das du dir die Mühe gemacht hast, die Gesetzestexte für uns zu übersetzen.
Erstaunt bin ich aber über die 100 Jahre Regel.  Boooa
 
Hier mal eine Zusammenstellung der Kriterien für die Auswertung von Danfä:
Gruppe 1: unbedingt Danefä:
Funde aus Gold, Silber, Bernstein, Elfenbein und edle Steine, Münzen und Medaillen, die mehr als 100 Jahre alt sind.

Damit würden zB. alle gefundenen Münzen vor 1904 unter das Gesetz fallen, müssten abgegeben und vergütet werden. Da ich denke, das wird in der Praxis sicherlich nicht so gehandhabt, gibt es auch bei euch Diskrepanzen zwischen Wort und Tat.
Sollte das zutreffen, ist die fehlende Rechtssicherheit für manche Sucher bestimmt ein Problem.  zum Heulen
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« Antworten #23 am: 29. November 2005, 23:59:02 »

Hallo Ruebezahl  grins

Du hast ganz recht, es gibt Diskrepanzen zwischen Wort und Tat !!!

In Praxis muss man schon bei Münzen zurück zum Mittelalter oder ganz besondere Goldmünzen neuerer Zeit finden, bevor man eine Vergütung bekommt.

Ich sehe das Problem aber nicht als so gross, denn die Archäologen und die Leute aus dem Nationalmuseum signalieren deutlich, dass das vom Staat zugeteiltes Geld für Vergütungen für die vielen gefundenen Münzen überhaupt nicht reicht.
Deshalb wird meistens so praktiziert, das gewöhnliche Münzen sogar so weit zurück als um 1600 garnicht als Danefä in Betracht kommen, weil schon jedes Jahr so viele gefunden werden, und die Finder können diese behalten, bekommen aber dann auch nichts dafür. Bei seltenen Münzen ist es natürlich was ganz anderes.

Ich denke nicht, dass man hier von fehlende Rechtssicherheit sprechen kann, denn wenn ich z.B eine 1 Skilling 1771 finde, (wurde in fast 50.000.000 Eksemplare hergestellt  Boooa) und sie dem Archäologen zeige, dann wird er mit Sicherheit sagen, diese Münze ist so gewöhnlich und nur ein paar Euro wert, die kannst du selbst behalten, vielleicht sagt er noch; "ich möchte aber die Fundstelle gern registrieren. Schluss der Geschichte.
Das Gesetz gilt also in beiden Richtungen so zu sagen, erklären die Archäologen im Nationalmuseum (oder der lokale Archäologe) das Stück nicht als Danfä, dann habe ich als Finder das Recht die Münze zu behalten.
Deshalb habe ich ja auch keine Probleme dem Archäologen die Fundstelle / -umstände mitzuteilen, und ihn das registrieren zu lassen, denn ich weiss er wird nicht wieder kommen, um die Münze zu holen.



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« Antworten #24 am: 30. November 2005, 00:40:23 »


PS: muss auch hinzufügen, dass die 100 Jahre Regel nicht direkt im Gesetztext steht, sondern in Richtlinien für die Auswertung von Danefä, und ich glaube sie müssen so gelesen werden, dass es sich um Münzen aus Gold und Silber handelt.
Ich denke auch, dass man 100 Jahre sagt, um mal etwas zu sagen, und sichergehen. Es gibt schon besonders Gold-Münzen die so 150 Jahre alt sind die ekstrem selten sind.
Es gibt trotzdem viele besonders Kleinmünzen aus Silber, die viel älter sind, die nie eine Vergütung geben würden, da extrem gewöhnlich.
Erklärung: siehe oben !!  Super

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« Antworten #25 am: 30. November 2005, 08:58:35 »

Hallo agersoe,
jetzt verstehe ich. Alles was älter 100 Jahre ist muss vorgelegt werden. Die Archäologen nehmen die Stücke wenn interessant, in die Datenbanken auf. Sachen die „besonders“ interessant sind werden als Danefä erklärt und entschädigt. Alle anderen Funde bekommt der Sucher zurück.
Zusammen mit der genehmigungsfreien Suche (außer BD) sind die Verhältnisse in deinem Land somit als fast ideal für beide Seiten zu bezeichnen.

Deutschland hat aus der Tradition der „Schatzfundgesetze“ (auch schon sehr alt!) die Finder und Grundeigentümer je zur Hälfte Eigentümer werden lassen, heute die aktuellen Probleme.

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« Antworten #26 am: 30. November 2005, 11:59:52 »


Hallo Ruebezahl  grins

Dazu wäre noch zu sagen, dass viele Funde den Museen gegeben werden, auch wenn sie nicht Danefä sind, denn viele Leute denken ja, die Sachen liegen besser im Museum als zu Hause.
Wenn zum Beispiel jemand einem alten Landwirt erbt, ist es eigentlich gewöhlich, dass z.B seine Sammlung von Flintbeilen ins Museum gehen, wenn niemand in der Familie sich dafür interessiert.
Es gibt natürlich auch einige die trotz des Gesetzes die Sachen nicht abgeben, so wird es wohl immer sein.  irre
Es liegen auch sehr viele nicht Danefä-Sachen privat, die von den Museen registriert sind.
Ich habe z.B einen Knochen, der 7.500 Jahre alt ist, aus der Ertebölle-Zeit, der im Nationalmuseum war, und sogar im Zoologischen Staatsmuseum untersucht und konserviert worden ist, und mir zurückgegeben wurde mit ausführlicher Beschreibung. Service !!!  Coooool

Alles in allem funktioniert das Gesetz wohl ganz gut.



 
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Ruebezahl
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« Antworten #27 am: 01. Dezember 2005, 18:39:11 »

Dazu wäre noch zu sagen, dass viele Funde den Museen gegeben werden, auch wenn sie nicht Danefä sind, denn viele Leute denken ja, die Sachen liegen besser im Museum als zu Hause.

Hallo agersoe!
Ich werde es eben so machen, also spätestens wenn ich den Löffel, abgebe kommen meine Funde gut dokumentiert ist Landesmuseum. Vorerst möchte ich aber noch mit den Stücken „arbeiten“ wie zB. das Plombenbuch.
Ich kann aber auch die Sucher verstehen, die sich einfach an den Funden in einer Vitrine erfreuen wollen. Letztlich kommt es bei den Sachen, die schon so lange im Boden gelegen haben, auf ein paar Jahre nicht an, nur das Endergebnis zählt!

Noch mal zum Thema „Verhältnis zu den Archäologen ???“ zurück.
Ich habe durch die Arbeit an verschiedenen Projekten eine ganze Menge Archäologen und Museumsleute kennen gelernt. Dabei habe ich bis heute, auch geoutet  als Sondengänger, nie schlechte Erfahrungen gemacht. Das Thema wurde zwar häufiger diskutiert und auch die Problematik „Raubgräber“, angesprochen. Aber alle konnten sehr wohl zwischen „normalen“ Sucher und geldgierigen bzw. „sammelwütigen“ Raubgräbern unterscheiden.
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Grüße aus Ostfalen
Ruebezahl

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« Antworten #28 am: 01. Dezember 2005, 22:57:37 »

Ja, Ruebezahl

Und so ist es ja auch hier bei uns.

Jedoch ist es auch so, dass wenn man bei uns "Danefä" bewusst zurückhält, dann wird die Belohnung letztendlich vielleicht kleiner, da sehen die Archäologen aus dem Nationalmuseum sehr streng drauf !!!

Stk. 2. Danefä gehört dem Staat. Wer Danefä findet, und wer Danefä in sein Besitz bekommt, muss dieses SOFORT an das Nationalmuseum abgeben.

Das kleine Wort sofort bedeutet anscheinend viel !!!  It's cool man






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« Antworten #29 am: 05. Dezember 2005, 22:00:31 »


Na, immerhin antworten bis jetzt mehr als 60 % positiv !!! grins


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