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Autor Thema: Höfe und Wallburgen in Westfalen  (Gelesen 636 mal)
klondyke
Erzherzog
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« am: 02. September 2005, 19:12:48 »


Vortrag im Stadtmuseum Münster

Am Dienstag, 6. September, um 20 Uhr, referiert im Stadtmuseum Münster Dr. Hans-Werner Peine über "Befestigte Höfe und Wallburgen im Münsterland als Hinterlassenschaften von Königtum und Adel im 9.bis 11. Jahrhundert". Der Vortrag ist der letzte Beitrag innerhalb der Vortragsreihe zur Ausstellung "805: Liudger wird Bischof - Spuren eines Heiligen zwischen York, Rom und Münster".

Der Leiter des Referats Mittelalter im LWL-Amt für Bodendenkmalpflege stellt frühmittelalterliche Burgen der Region vor, die auch schon zur Zeit Liudgers im 8. Jahrhundert eine wichtige Rolle gespielt haben. Die bekannteren Beispiele wie etwa die Syburg bei Dortmund und die Eresburg bei
Obermarsberg sind schriftlich in fränkischen Quellen überliefert.Es handelte es sich um aufwändige, gut befestigte Bauwerke, die im 8. Jahrhundert während der Sachsenkriege heftig umkämpft waren. Das Erscheinungsbild dieser frühen Anlagen gibt daneben auch Hinweise auf das Organisationsvermögen der Sachsen des 8. Jahrhunderts, die Liudger bei seiner Missionstätigkeit antraf.Setzen doch die zum Teil aufwändigen Burganlagen eine Vielzahl von Arbeitskräften und eine gute Zeit- und Arbeitsplanung voraus.

Zahlreiche weitere Burgen im Westfalen des 9. bis 11. Jahrhunderts lassen sich ausschließlich archäologisch erschließen. Auf die Schwierigkeiten ihrer Datierung und ihrer Interpretation geht Dr. Hans-Werner Peine in seinem Vortrag ebenfalls ein. Er bietet damit einen Überblick über die Entwicklung früh- und hochmittelalterlicher Befestigungsarchitektur in Westfalen sowie ihre Nutzung als wehrfähige Wirtschafts- und Wohnstätten.

Der Eintritt zu der Vortragsveranstaltung ist frei.

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Telefon: +49(0)251/492-4514
Telefax: +49(0)251/492-7726
wernerm@stadt-muenster.de
http://www.stadt-muenster.de/museum
Gespeichert

Gruß und Gut Fund
klondyke
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