Hallo,
hier mal meine neuesten Erkenntnisse zum Thema Funkkopfhörer und Metallsonden.
Getestet/ umgebaut hatte ich bislang:
- einen Vivanco Hifi-Funkkopfhörer (29 Euro)
- Bluetooth-Kombination „Musicool“ (79 Euro)
- Bluetooth- Kombination „Bluewalker“ (99 Euro)
Kurz zusammengefasst bis hier her:
-Vivanco/ Funk (800er irgendwas Frequenz) war aufwendig im Umbau, die Sendestation lief auf 5 Volt. Dafür nahm ich die 12 Volt des Akkupack –reduzierte diese auf 5 Volt und los gings. Funktionierte… leises Rauschen….keine Signalverzögerung… Qualität -o.K.
- Bluetooth-„Musicool“ hatte erwartungsgemäß KEIN Rauschen. Geiler Kopfhörer (geschlossen). Nur: eine kleine Zeitverzögerung bis das Signal im Hörer war (langsamer als der Lautsprecher…) ICH fand das nicht weiter tragisch… eine paar Tage suchen und man hatte sich daran gewöhnt. Ach so, die Sendestation war wiederum aus dem HIFI-Bereich und wurde mit 5 Volt gespeist. Hatte ich verkleinert und unter den Detektor gehangen…
-Bluetooth- „Bluewalker“ war vom Grundgedanken her genial! Streichholzschachtelkleine Sendestation mit Litium-Ionen Akku. Funktionierte einwandfrei durch anklemmen. Kein Umbauen. Nachteil: Wiederum eine kleine Zeitverzögerung…
Bei allen drei getesteten Dingen fiel eines auf. Waren der Detektor und die Sendestation an der gleichen Stromquelle angeschlossen, war der Sound einfach mies. Zudem scheint das Tonsignal, welches aus dem DFX kommt irgendwie nicht „normgerecht“ zu sein. Es kraxelte auch bei guter Verbindung – so als wäre es übersteuert!
Abhilfe brachte zunächst ein Trimpoti, welches in die Zuleitung (Tonsignal) eingeschliffen wurde. War schon besser, jedoch richtig gut war es erst mit einem „NF-Entstörfilter / Mantelstromfilter“:
So in etwa:
http://www.kab24.de/shop/gallery/ART_MSFCINCH.htmlDen habe ich auseinandergebaut; reicht für zwei Detektoren. Damit war der Klang dann auch gut.
Wie gesagt, alles bereits brauchbar. Am besten gefiel mir Bluetooth, nur die Zeitverzögerung war nicht jedermanns Sache.
Achtung – die nun folgenden Versuche – fanden ALLE im benachbarten europäischen Ausland statt! Nur so nebenbei erwähnt … ;-)
Aus Jux und Dollerei habe ich mir bei EBAY einen Fm-Transmitter erstanden:
Soetwas:
http://search.ebay.de/fm-transmitter_W0QQfkrZ1QQfromZR8Einfach ausgedrückt: Einen UKW-Piratensender mit begrenzter Reichweite – der Betrieb ist in der BRD illega !
Zum Gerät: Klein und fein. Läuft mit einer 1,5 Volt AAA Batterie etwa 8 Stunden. Hat auch einen 12 Volt Eingang. Man kann bei meinem Modell alle UKW-Frequenzen in 0,1ner Schritten einstellen. Andere Geräte haben teils vier oder sogar nur eine Frequenz. Hat den Nachteil, dass man im näheren Umkreis den Radioempfang auf der gewählten Frequenz stören könnte. Bei einer Reichweite von 10 Metern allerdings auf dem Feld nicht wirklich tragisch.
Tragischer ist allerdings, dass wenn man auf einer bereits durch irgendeinen Sender belegten Frequenz arbeitet, dieser Sender die eigene Funkstrecke stören kann.
Eigentlich sind die Geräte dazu da, einen mp3-Stick oder ähnliches an ein Auto- oder Heimradio anzubinden…
Den genialen Vorteil der UKW-Lösung sehe ich im Folgenden. Bei allen zuvor beschriebenen Lösungen war man an den Kopfhörer gebunden, welcher zum System dazugehörte. Den Lieblingskopfhörer, geschlossen oder –im Sommer- offen konnte man nicht verwenden!
Bei UKW sucht man sich einfach ein kleines Radio… und schließt seinen Lieblingskopfhörer an. Fertig. Das mit dem Kopfhörer ist einfach, dass mit dem Radio weniger…
Als Radioempfänger (ich habe ein paar ausprobiert) eignen sich am besten welche, die auch eine Digitalanzeige haben. So kann man die Frequenzen beider Geräte sauber aufeinander abstimmen UND auch vor dem Suchen eine „leere“ Frequenz herausfinden.
Viele der kleinen Billigradios besitzen nur zwei Knöpfe; einer hüpft zum nächsten Sender, der andere wieder an die unterste Frequenz. Fällt die Sendestation aus, so wird teils automatisch auf den nächsten Sender gewechselt… etwas umständlich ;-)
Zur Qualität des ganzen. KEINE Zeitverzögerung! Nahezu Rauschfrei –hängt jedoch von den Geräten (insbesondere Radio) ab. Leise und schwache Signale im Grenzbereich der Suchleistung hört man über das System noch, wo der Lautsprecher bereits mucksmäuschenstill ist.
Ich suche meistens mit superleisem Thresholt; dieser kommt ganz klar rüber und wird bei mir nicht mit Rauschen überlagert.
Ein kleiner Tip: Sowohl beim Sender als auch bei den Radios ist das Zuleitungskabel/ Kopfhörerkabel gleichzeitig die Antenne. Sollte also nicht zu sehr geknubbelt werden.
Das Radio habe ich in einer Tasche der Suchweste; das Kabel in der Weste, so dass nur noch der Kopfhörer zu sehen ist und nirgendwo Kabelgedöns stört.
Der DFX wird vom Sender NICHT gestört.
Fotos kommen gleich.
gruß,
reddi
